Quartierswärme-management (QWM)

für Gebiete mit dezentraler Wärmeversorgung

Der wirksamste Hebel zur Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung liegt in der Aktivierung und Unterstützung der einzelnen Bürger:innen und Bürger, sodass sie ihre Gebäude möglichst energieeffizient, klimafreundlich sowie kostensparend beheizen können.

Im Rahmen des QWM stehen wir den Bürger:innen im Quartier 
bei der Umsetzung von Heizungstausch und energetischer Sanierung effektiv - aber auch realistisch, was ihre jeweiligen individuellen Möglichkeiten angeht - zur Seite, 


Parallel dazu unterstützen wir die Kommune zielgerichtet bei der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung, indem wir aktiv die Erfüllung derjenigen Maßnahmenziele miteinbeziehen, deren Fokus auf dem privaten Gebäudebestand liegt.

Unser besonderes Anliegen ist es, Neugier und Motivation für die Wärmewende bei den Bürgerinnen und Bürgern zu wecken, zum Beispiel durch...

# Aktivierung von nachbarschaftlichen Zusammenschlüssen für die Beschaffung von Material und Dienstleistungen

# Messreihen, Fördermittelberatung und Umsetzungsunterstützung für nachbarschaftliche Gebäudenetze 

# Thermografie-Rundgänge mit Live-Fotos und gemeinsamen Vor Ort-Besprechungen

# Wärmepumpen-Schallrundgänge mit Geräuschsimulationen für verschiedene Einbausituationen und Flüsterleise-Test

# Mobile Remote-Messungen zur richtigen Dimensionierung von Wärmepumpen

# Energieexpress von Haus zu Haus mit Einschätzung und Bewertung der Sanierungsoptionen der Gebäude

# Energie-Checks am Küchentisch inkl. angeleiteter Optimierung der Heizungsleistung

# Bedarfsabschätzungen für ein Wärmeliefer-Contracting für Privathaushalte

# und vieles mehr...

Unsere Leistungen

Im Vorfeld der Beantragung eines QWM können wir Sie bei Bedarf bei der Identifikation und Beschreibung der geeigneten Quartiere unterstützen. Ebenfalls begleiten wir Sie bei der Entwicklung evaluierbarer Zieldefinitionen und Maßnahmen sowie bei Zeitplanung und Kalkulation für die Fördermittelbeantragung.

 

Fördermittelgeberkonforme Umsetzung eines Quartierswärmemanagements gemäß 
Zuschussprogramm der IBSH:

  • Bestandsaufnahme der städtebaulichen und energetischen Ausgangssituation  (Gebäude, Energieverbräuche, Infrastrukturen)
  • Umfrageformate zur Ermittlung der Ressourcenlage unter den Gebäudeeigentümer:innen (Gebäudezustand, finanzielle Mittel, soziale Vernetzung, Hindernisse und Anliegen)
  • Energieberatung, Fördermittelberatung und Umsetzungsunterstützung
  • Zielgruppenspezifische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit 
  • Projektkoordination und -controlling sowie Beteiligung von Verwaltung und Politik, vor allem auch unter den Gesichtspunkten der Verstetigung
  • Kompakter Abschlussbericht zu den wesentlichen Ergebnissen